Parkour Runner

Bestimmt habt ihr schon mal im Internet oder live in der Stadt einen Parkour-Runner gesehen? Sie hüpfen über Betonmauern,  springen über Asphaltschluchten oder klettern über Zäune – manchmal sieht es sogar aus, als liefen sie die Wände hoch. Parkour ist die Kunst, Hindernisse zu überwinden. Dazu muss man sich und seine Fähigkeiten bestens kennen und genau wissen, was man seinem Körper zutrauen kann. Körperliche Fitness ist deshalb Grundvoraussetzung, aber vor allem geht es darum, Spaß zu haben. Wichtig ist es seine Bewegung der jeweiligen Situation kreativ anzupassen. Dabei geht es nicht darum eine bestimmte Technik auf ein dazugehöriges Hindernis anzuwenden, sondern auch Faktoren wie das eigene Befinden, die Witterung, den Zustand des Hindernisses und alle weiteren Einflüsse zu berücksichtigen.
 
Parkour hat seinen Ursprung in den Wäldern der Normandie in Frankreich, wo Anfang des 20. Jahrhunderts erste Trainingsformen getestet worden sind und wurde in den Straßen der großen Städte weiterentwickelt. Auch heute noch ist die beste Möglichkeit Parkour zu erlernen, raus zu gehen, sich eine kleine Mauer oder ein anderes Hindernis zu suchen und einfach auszuprobieren, wie man dieses auf verschiedene Arten überwinden kann. Aber Achtung: Profis trainieren bis zu 5 Stunden täglich. Am besten solltet ihr klein anfangen und euch im Rahmen eurer Möglichkeiten langsam steigern.